Der Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt ist für uns lebensnotwendig.

Die Erde würde ohne die Strahlung der Sonne eine Temperatur knapp über dem absoluten Nullpunkt (-273° C) haben. Wie die Sonnenstrahlung auf die Erde wirkt, zeigt die folgende Skizze.

Ohne den natürlichen Treibhauseffekt hätte die Erde eine Temperatur von – 18° C (Erdoberfläche im Strahlungsgleichgewicht).Anders gesagt:Im Mittel strahlt die Erde in dem Weltraum mit einer Temperatur von 255 K = -18°C ab

Die Durchschnittstemperatur der Erde beträgt aber 15°. Die positive des Treibhauseffektes Wirkung besteht darin, dass die Durchschnittstemperatur etwa 15° C beträgt.

Gase lassen das sichtbare Licht der Sonne zu einem bedeutenden Teil durch. Im Bereich des Infrarotlichts nehmen besonders die Moleküle des Wasserdampfes , des Kohlendioxids und des Methans die von der Erdoberfläche nach oben abgestrahlte Energie im Infrarotbereich auf und geben diese kurz danach nach allen Seiten, das heißt auch nach unten, wieder ab. Dadurch wird die Erdoberfläche erwärmt. Beim Kohlendioxid gesieht das bei der Wellenlänge 15µm. Dabei gibt es unter den Bedingungen eines thermischen Gleichgewichtes, das es in der unteren Atmosphäre unter den Bedingungen der hohen Teilchendichte gibt, ein Gleichgewicht zwischen der Anzahl der anredenden und abregenden Stöße. Als Formel n2*S21=n1*S12. Die Behauptung der Klimaskeptiker,das es zu keiner Infrarotstrahlung nach unten kommt, weil die Energie durch Teilchenstoß an die umgebenden Atome abgegeben wird, ist also falsch.

Das Kohlendioxid verursacht mit anderen Treibhausgasen zusammen einen Wärmestau, der alle Gase gleichmäßig erwärmt.

URANUS und Methan

Der Uranus hat eine effektive Strahlungstemperatur von -197° C. Seine Lufthülle besteht aus Wasserstoff, Helium und dem Treibhausgas Methan. Im unteren Bereich der Tropospäre beträgt die Temperatur ca. 47°C und es wurden sogar schon 73°C gemessen, obwohl die Einstrahlung nur 1/400 der Einstrahlung der Sonne auf die Erde beträgt.

Treibhauseffekt wiederlegt?

Folgende Veröffentlichung behauptet genau dieses! Quelle:https://www.eike-klima-energie.eu/2018/02/09/schock-studie-formel-berechnet-praezise-planetarische-temperaturen-ohne-treibhauseffekt-und-co2/ abgerufen am 1.5. 2019 veröffentlichte unter der Überschrift „Extrem genaue‘ planetarische Temperatur-Berechnungen mit der Druck-Dichte-Massen-Formel“ Einen Artikel, den ich auszugsweise wiedergebe: „Holmes argumentiert, dass die mittlere Temperatur von 8 planetarischen Körpern mit dichten Atmosphären (0,1 bar oder mehr) präzise mit „extremer“ Genauigkeit vermessen werden kann – mit einer Fehler-Bandbreite von lediglich 1,2% – mittels Anwendung einer Formel, die von der Kenntnis von drei Parametern abhängt: 1) des mittleren atmosphärischen Drucks an der Oberfläche, 2) der mittleren atmosphärischen Dichte an der Oberfläche und 3) der mittleren molaren Masse der oberflächennahen Atmosphäre.“ Ferner heißt es: “Holmes zog die Werte der abgeleiteten Druck/Dichte/Masse für jeden planetarischen Körper heran. Dann berechnete er mit diesen Zahlen die Temperaturen der Planeten.“ Sowie Dies zeigt, dass alle Informationen über die effektive plus die oberflächennahe atmosphärische Temperatur auf Planeten mit dichten Atmosphären automatisch von diesen drei Gas-Parametern festgelegt wird.“ Bis hierhin ist alles richtig. Es handelt sich um die bekannte Gleichung P* V =n* R* T bzw. p*V= C*T oder eine ähnliche Formulierung. P ist der Druck, V ist das Volumen, n die Stoffmenge und R die allgemeine Gaskonstante. Nun zum Fehler: „Damit wird hier gezeigt, dass kein einzelnes Gas anomale Auswirkungen auf atmosphärische Temperaturen hat, die stärker sind als bei jedem anderen Gas.“ Stellt man die Formel um, so erhält man p*V= m * Rs* T ,wobei Rs die spezifische Gaskonstante und m die Masse ist. Die Masse und das Volumen stören, dass sie nur in Behältern verwendet werden kann. Deswegen dividieren wir durch das Volumen. Die Dichte nenne ich d. Links ist V/V=1 und rechts m/V=d. Die Formel lautet jetzt p=d*Rs*T. Rs und d sind Stoffkonstanten. Was wurde tatsächlich gezeigt: Der Druck passt zur Temperatur und hängt vom Gas ab. Nun stoßen bei ausreichender Dichte die Moleküle eines Gasgemisches sehr häufig zusammen. Dadurch gleichen sich die Temperaturen sofort an, die bei isolierten Gasen natürlich verschieden wären.

Er hat die Gültigkeit des Gasgesetztes an 8 Beispielen plausibel gemacht. Mehr nicht. Warum auf einem Planeten 15°C und auf dem Pluto - 229C herrschen, wird nicht erklärt.

Ein Anstieg der Temperatur ist schädlich und tödlich

Das Klima schwankt auch aus natürlichen Gründen erheblich. Während des sogenannten mittelalterlichen Wärmeoptimums gab es in Europa 40000 Häuser für Aussätzige (Leprakranke) sowie eine Pestepidemie, die allein in Deutschland bei einer Bevölkerung von 12 Millionen rund 4 Millionen Menschen sterben ließ. So gut wie alle Leprakranken starben.

Wärmeperioden sind auch Epochen besonders tödlicher Epidemien bzw. Pandemien gewesen.

Zu Beginn des römischen Wärmeoptimums vor über 2300 Jahren starben allein in Athen etwa 300000 Menschen an einer nicht sicher identifizierten Krankheit.

Antibiotika sind zunehmend wirkungslos, wie 6000 (Pharmalobby) bis 40000(Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene) an resistenten Krankenhauskeimen Verstorbene pro Jahr allein in Deutschland zeigen. Die kapitalistische Penicillinisierung der Landwirtschaft und die nach neoliberalen Grundsätzen gestaltete Krankenhausreinigung lassen auch kaum eine Änderung erwarten.

Überflutungen von küstennahen Landschaften als Folge von schmelzenden Gletschern und arktischem Eis sowie neue Trockengebiete lassen neue große Flüchtlingswellen erwarten.